Wallensen-Thüste-Ockensen  
1929 Eine Milchtrocknungsanlage wird in Betrieb genommen um Milchpulver herzustellen. 1941 Dampfmaschinen werden durch Elektromotoren ausgetauscht. 1945 Die Milchpulver-Produktion wird an die Schokoladenindustrie geliefert. 1954 Eine Flaschen-Wasch-, Füll- und Verschlussmaschine wird angeschafft. Die Milchpulverherstellung wird aufgegeben. Speisequark und Schichtkäse wird hergestellt. 1965 Die Molkerei wird geschlossen. Das Gebäude wird von einem Zentralheizungsunternehmen übernommen. Saalemühle  Die Wallenser Mühle stand früher am Fusse des Weiberges, wo die Brücke bei der Bergmanns- Siedlung die Saale überquert. Sie hiess wahrscheinlich Bruch- oder Braukmühle. Während des Mittelalters wurde sie zum Dorfrand hin verlegt um sie in den zahlreichen Fehden besser schützen zu können. 1645 Johann Düvel erwirbt die Mühle. Seine Nachkommen sind fast 200 Jahre im Besitz der Mühle. 1872 Am 01. März erwirbt der Müller Friedrich Stichnothe die Wallenser Saalemühle von dem Vorbesitzer Conrad Marhenke. 1908 Friedrich Stichnothe übergibt seinem Sohn die Mühle. Am 25. März 1932 stirbt sein Sohn durch einen Unglücksfall. In seinem Neffen Friedrich Stichnothe findet er einen würdigen Nachfolger, den er 1950 adoptiert. 1951 Der Adoptivsohn übernimmt die Mühle. 1974 Auf Verordnung der Bundesregierung muss die Mehlherstellung eingestellt werden. Der Betrieb wird auf die Herstellung verschiedener Futtersorten umgestellt. Am 1. Januar schliesst das Mühlentor endgültig. Der alte Mahlstein, jetzt vor dem Gebäude stehend, soll an die bewegte Tradition der Wallenser Mühle erinnern und die Nachwelt darauf aufmerksam machen, dass der heute zur verkehrsberuhigten Straße ausgebaute Mühlenwall seinen Namen der alten Saalemühle verdankt. Rädern, die ähnliche Fahreigenschaften haben wie Schlittschuhe. 1850 In Marienwald, einem ehemaligen Gut in der Nähe des heutigen Bruchsees, gab es für kurze Zeit eine Ziegelei. weiter auf der nächsten Seite